Vorhandenes am Leben erhalten
Dienstag, April 21, 2015
Vorhandenes am Leben erhalten heißt auch, nicht alles mitmachen zu müssen
Wie lange lebt ein PC eigentlich? – Kann sein, dass er nach wenigen Jahren stirbt – und das womöglich wegen einer Kleinigkeit, die wir einfach nicht finden oder die wir beim besten Willen nicht abstellen können. Andererseits gibt es Computer, die zehn Jahre und älter sind – und die heute noch laufen wie am ersten Tag. Weshalb sie nicht weiternutzen? Natürlich nicht für die neuesten Spiele oder die aktuellste Design-Software. Für viele Alltagsarbeiten genügen die seit den 90er-Jahren angebotenen Programmpakete und Betriebssysteme jedoch vollauf. Vor allem muss man, wenn man ein solches System benutzt, nicht damit rechnen, fortwährend übers Internet ausspioniert und beaufsichtigt zu werden …
Man muss sich allerdings im Fall des Falles zu helfen wissen. So ist grundsätzlich zu entscheiden, wann überhaupt eine solche Nutzung sinnvoll ist und wann nicht. Auch sollte man darauf vorbereitet sein, auf zeitgemäßere Systeme umzusteigen und dabei die mühevoll erzeugten Anwendungsdaten mitzunehmen.
Manches bekommt man auch für Geld und gute Worte nicht zu kaufen
Die unwiderstehlich günstigen Preise ergeben sich ausschließlich aus der Massenfertigung. Sonderwünsche werden nicht erfüllt. Eine weitere Gegebenheit, die für die Selbsthilfe spricht: wenn wir etwas für uns selbst tun – also nicht in den Handel bringen – so haben wir deutlich mehr Narrenfreiheit. Das Stichwort:
Marktzugangskosten. Diese werden durch den Wust an gesetzlichen Bestimmungen und bürokratischen Auflagen so in die Höhe getrieben, dass manche Spezialitäten einfach nicht mehr zu annehmbaren Preisen auf den Markt gebracht werden können.